TÜV

Als nächstes stand der TÜV auf dem Zettel. Da der “TÜV” allerdings keinen Termin mehr frei hatte und ich ohnehin schon leicht im Verzug war, fuhr ich zum GTÜ. Dort (wie auch beim TÜV selbst) heißt der Vorgang natürlich genau genommen Hauptuntersuchung inkl. Abgasuntersuchung.

Die Prüfung verlief relativ unspektakulär. Der Prüfer bemerkte selbstverständlich die neuen Bremsen und Stoßdämpfer, woraufhin ich anmerkte, daß die leider auch nötig waren. Er merkte außerdem an, daß man von unten ein wenig Öl am Motor sehen konnte. Da mir das auch schon aufgefallen war, allerdings das Öl auch oben neben dem Deckel zu finden war, sagte ich das da vermutlich jemand beim Ölwechsel mal nicht so genau gezielt hat. Der restliche Zustand des Wagens war gut, Mängel gab es keine.

Während der AU habe ich noch gelernt, daß ich dazu nicht mit kaltem Motor erscheinen sollte, weil dann der Katalysator noch nicht richtig arbeitet. Meine Fahrt betrug in der Tat nur ca. eine Minute, deswegen war er noch richtig kalt. Nach kurzer Aufwärmphase funktionierte dann aber auch der KAT ohne Beanstandungen.

Die Prüfplakette habe ich an dem Tag leider trotzdem nicht bekommen. Meine BBS Felgen waren nämlich nicht im Fahrzeugschein eingetragen, die Vorschriften vom KBA verlangten dies aber. Nachdem mir der Vorbesitzer versicherte, daß der Wagen mit den Felgen schon durch die HU gekommen ist, ging ich nochmal auf die Suche – und ich wurde tatsächlich fündig. Zusammen mit dem Wagen hatte ich einen separaten Prüfbericht des TÜV bekommen, auf dem die ordnungsgemäße Montage bescheinigt wurde. Nun hatte meine Prüfstelle leider mittlerweile Feierabend, deswegen konnte ich erst ein paar Tage später (gegen 10 Euro Nachprüfungsgebühr) meine Plakette abholen.

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Stoßdämpfer

Für die eigentliche Inspektion holte ich mir dann aber doch Hilfe vom Fachmann.

Motorspülung und Ölwechsel klappten ohne weitere Vorkommnisse, auch wenn mir der Fachmann mehrmals versicherte, daß diese Zusätze nichts bringen würden. Bei der anschließenden Durchsicht des Wagens kam leider zutage, daß der Stoßdämpfer hinten rechts stark ölte, also hinüber war. Und da die Bremsscheiben und -beläge ebenfalls nicht mehr die frischesten waren, schlug er vor diese auch gleich mitzuerledigen.

Die Auswirkungen des kaputten Stoßdämpfers waren mir auch schon aufgefallen, da der Wagen in letzter Zeit beim Fahren über Bodenwellen oder Schlaglöcher gerne mit dem Heck wackelte, aber von den abgenutzten Bremsen war – wohl zum Glück – noch nichts zu merken gewesen.

Ich überlegte kurz, ob ich die Teile ebenfalls selber besorge und nur durch ihn einbauen lasse, aber da ich in dem Bereich keine Ahnung hatte und nicht am Ende mit den falschen Sachen dastehen wollte, bat ich ihn das zu erledigen.

Ein paar Tage später waren die Sachen alle da (Bremsteile von ATE, Stoßdämpfer von Monroe) und ich konnte wieder vorbeikommen. Ich habe beim Einbau zugesehen und war doch froh es nicht selber versucht zu haben. Man muß relativ viele Dinge beachten, von denen einem Laien vermutlich die meisten nicht von alleine einfallen würden. In Anleitungen werden sie ebenfalls nur selten erwähnt, da bestimmte Schritte bei allen Autos gleich sind und daher jedem in der Ausbildung beigebracht werden.

Das der Stoßdämpfer definitiv dringend ausgewechselt werden musste, konnte ich hinterher sehr schön auch selber ausprobieren. Er ließ sich fast ohne Gegendruck bis zur Häfte zusammendrücken und dann hörte man deutlich ein “platsch” Geräusch. So darf das nicht sein.

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Ölwechsel

Als nächste Termine standen Inspektion und TÜV auf der Liste des Wagens.

Zur Vorbereitung machte ich mich erstmal schlau, was bei einer Inspektion zu tun ist. Neben dem obligatorischen Öl- und Ölfilterwechsel stand nichts planmäßiges an. Daher ging ich auf die Suche, welches Öl für den Motor passend ist.

Wie ich schnell feststellen musste, gibt es zu dem Thema im Internet Diskussionen in Hülle und Fülle und von teilweise epischem Ausmaß zu finden. Nach dem Studium einiger Beiträge und Artikel entschied ich mich für Meguin Megol 5W-40 Super Leichtlauf, welches identisch zum häufig empfohlenen Liqui-Moly Synthoil High Tech 5W-40 ist – aber nur halb so viel kostet.

Außerdem las ich in vielen Beiträgen, daß man vor dem Wechsel von einem teilsynthetischen (aktuell war – noch aus der Zeit des Vorbesitzers – Motul 6100 Synergie+ 10W-40 drin)  zu einem vollsynthetischen Öl eine Anwendung von Liqui-Moly MotorClean durchführen soll. Das Zeugs kostet knapp 20 Euro – das gerade beim Öl gesparte Geld war also gleich wieder weg, aber was tut man nicht alles für sein Gewissen.

Der Ölfilter kostet beim Vertragshändler nur geringfügig mehr als im Zubehörhandel (bzw. im Internet inkl. Versandkosten), daher kaufte ich diesen direkt bei Audi. Da kann ich mir wenigstens 100%ig sicher sein, daß er passt.

Damit war ich nun für meine erste Inspektion gerüstet.

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Rückleuchten

Das Auto gibt – meiner Meinung nach – eigentlich ein schon ab Werk sehr stimmiges Gesamtbild ab. Mir fielen lediglich zwei Dinge negativ auf.

  1. Die Rückleuchten: Die waren in den ersten drei Modelljahren ziemlich chaotisch angeordnet.
  2. Die seitlichen Blinker: Leider gelb.

Zunächst widmete ich mich dem auffälligsten Manko – den Rückleuchten.

Dazu schaute ich mir zunächst an mehreren Wagen hier in der Stadt die Designs der zweiten und dritten Generation an. Ich entschied mich, daß die dritte Generation wegen des klaren Rückfahrscheinwerferglases zwar besser aussieht, aber nicht zum restlichen Auto passt, da die Gläser vorne und an der Seite auch nicht klar sind. Vorne könnte man das Problem noch mit Linsenscheinwerfern beheben, aber die Seitenblinker haben ab dem Modelljahr 1999 ein anderes Design und passen nicht mehr in die Aussparung.

Die Rückleuchten findet man zuhauf auf Schrottplätzen oder bei Ebay. Wichtig zu beachten ist nur, daß die Trägerplatten für die Birnen enthalten und intakt sind. Die gehen scheinbar gerne kaputt.

Nach kurzer Suche fand ich meine neuen Rückleuchten im großen Auktionshaus und verbaute diese auch gleich am ersten sonnigen Tag nachdem sie angekommen waren. Zwischen der ersten und zweiten Generation wurde an der Steckerbelegung nichts geändert, es passt also alles Plug&Play. Trotzdem muß man natürlich kontrollieren, ob alle Lampen funktionieren und ob sie auch zum richtigen Zeitpunkt leuchten.

Als letztes sollte man dann noch einen wichtigen Test durchführen: Eine Fahrt durch die Waschstraße. Der Hintergrund ist ebenso banal wie elementar, nämlich alles auf Dichtheit zu prüfen. Nichts ist ärgerlicher als das einem (unbemerkt, womöglich auch noch über einen längeren Zeitraum) Wasser in den Wagen läuft. Im Falle der rechten Rückleuchte dürfte man es spätestens dann merken, wenn die Zentralverriegelung nicht mehr funktioniert, weil sie unter Wasser steht. Links tippe ich mal, daß es in die Reserveradmulde läuft. Mein Regentest zeigte, daß ich die Schrauben des rechten Rücklichtes nicht fest genug angezogen hatte. Es waren ein paar Tropfen reingekommen, aber das war natürlich schnell behoben.

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Betriebstemperatur 2

Leider brachte der Wechsel des Temperaturgebers nur bedingten Erfolg. Kombiinstrument und Klimabedienteil sagten mir nun gleichermaßen, daß der Motor nicht warm wird bzw. bei der Fahrt runterkühlt.

Als nächstes mußte also das Thermostat ausgewechselt werden. Das dauert naturgemäß etwas länger, denn dafür muß natürlich das gesamte Kühlwasser raus. Falls das nicht kürzlich schonmal gerade gewechselt wurde, empfiehlt es sich neues zu verwenden. Technisch ist der Wechsel fast ebenso einfach wie der des Gebers.

  • Auto aufbocken
  • Unterfahrschutz entfernen
  • Haltestrebe abnehmen
  • Inbus Schrauben des Flansches zum großen Kühlkreislauf an der Wasserpumpe abschrauben
  • zugucken, wie die ganze Flüssigkeit aus dem Wagen regnet (auffangen und ordentlich als Problemabfall entsorgen!)
  • (ggf. Auto ablassen, damit auch wirklich alles rausläuft)

Der Zusammenbau erfolgt – wie gehabt – in umgekehrter Reihenfolge. Den Unterfahrschutz kann man dabei erstmal weglassen, damit man später noch kontrollieren kann, ob auch alles dicht geworden ist.

Als nächstes so viel Kühlflüssigkeit einfüllen wie reinpasst, den Behälter zuschrauben und den Motor starten. Sobald sich der Wasserstand etwas gesenkt hat, nachgießen. Bleibt der Wasserstand eine Weile stabil, kann man die Drehzahl etwas anheben damit der Motor langsam auf Betriebstemperatur kommt. Nach einer Weile wird sich der große Kühlkreislauf öffnen und der Wasserstand nochmal schlagartig stark absinken. Das fehlende Wasser gießt man wieder nach und sobald sich der Pegel stabilisiert hat, ist es an der Zeit zu entlüften.

Hierzu sollte man zunächst die Heizung im Wagen auf die höchste Gebläsestufe und die höchste Temperatur stellen. Es ist außerdem praktisch, alles auf die mittleren Ausströmer zu leiten, da diese am einfachsten zu erreichen sind. Nun löst man die Schelle am Rücklauf des Wärmetauschers und zieht den Schlauch etwas zurück. Es sollte ein kleines Loch zum Vorschein kommen. In dieser Position hält man den Schlauch so lange, bis aus dem Loch Wasser kommt. Dann das Loch wieder zumachen, fehlendes Wasser nachgießen (Behälter zuschrauben) und den Motor weiter laufen lassen. Aus den Luftauslässen sollte mittlerweile warme Luft kommen. Um das Entlüften noch zu vereinfachen, kann man den Ausgleichsbehälter losschrauben und etwa 10 Zentimeter anheben.
Diese Schritte müssen so lange wiederholt werden bis die Luft so heiß ist, daß es unangenehm ist seine Hand länger als ein paar Sekunden davor zu halten.

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Betriebstemperatur

Kaum war der Innenraum sortiert, bahnte sich das nächste Problem an. Mir fiel eines morgens auf, daß sich die Nadel für die Temperaturanzeige scheinbar überhaupt nicht mehr bewegt. Ich begab mich im Internet auf die Suche und fand schnell heraus, daß das Problem häufig vorkommt. Es gibt dabei zwei übliche Verdächtige: Den sog. Doppeltemperaturgeber (G62) und das Thermostat.

Der Doppeltemperaturgeber kostet ungefähr 30 Euro und man kann ihn wirklich sehr leicht selber wechseln. Leider gibt es mehrere verschiedene – selbst für ansich gleiche Motoren, je nach Modelljahr. Um nicht den falschen zu erwischen, sollte man also zum Vertragshändler gehen und sich den richtigen raussuchen lassen. Am besten kauft man das Teil auch gleich dort, denn über die Teile der Zubehörhersteller liest man nur selten gutes.

Der Wechsel ansich ist – wie erwähnt – ganz simpel. Der Motor sollte so kalt sein, daß man sich nicht die Finger dran verbrennt. Dann einmal kurz den Kühlwasserbehälter auf- und wieder zuschrauben, um evtl. vorhandenen Überdruck entweichen zu lassen. Danach geht es an den eingentlichen Wechsel des Gebers: Man schraubt das Ansaugrohr hinter dem Luftmassenmesser ab, biegt es etwas zur Seite und zieht den Stecker ab – dabei die Halteklammer zum Stecker drücken. Der Geber wird ebenfalls von einer Klammer gehalten, die muß man aber abziehen (zur Seite). Nun kann man den Geber einfach nach oben herausnehmen. Dabei auf den Dichtring achten – wenn der von selbst nicht mit rauskommt, rauspulen. Der Einbau des neuen Gebers erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Nun sollten Kombiinstrument und Klimabedienteil wieder die gleichen, richtigen Werte anzeigen. Das Kombiinstrument ist ein wenig gedämpft, damit sich die Nadel nicht ständig rund um 90°C bewegt. Es kann also leicht (± ~ 5°C) von dem Wert im Klimabedienteil abweichen.

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Kabelsalat

Wie schonmal erwähnt, hat der Wagen ein Autoradio mit iPod Anschluß. Es handelt sich um ein Pioneer DEH-P6800MP. Wie man den Datenblättern entnehmen kann, wird der iPod nicht direkt am Radio angeschlossen, sondern am CD-IB100 Zusatzmodul. Für dieses war aber in der Mittelkonsole scheinbar kein Platz mehr gewesen und daher wurde es seinerzeit im Beifahrerfußraum installiert. Das gefiel mir so nicht, denn dadurch hing dort immer ein ganzer Haufen an Kabeln rum, in denen ich mich als Beifahrer auf jeden Fall irgendwann verheddert hätte.

Zu allem Überfluss hatte ich mir auch noch in den Kopf gesetzt eine dezente Freisprecheinrichtung in Form des CD-BTB200 Moduls zu kaufen. Um nicht zwei Mal in dem Bereich basteln zu müssen, kaufte ich zunächst das Bluetooth Gerät. Meine ursprüngliche Preisvorstellung für ein Gebrauchtteil von ca. 20-30 Euro war dabei aber wohl etwas zu sportlich, denn ich musste am Ende doch resigniert etwas tiefer in die Tasche greifen.

Nachdem das Teil angekommen war, kam zunächst eine große Enttäuschung. Ich schloß es testweise an – dank der “offenen Installation” des iPod Moduls ging das recht fix -, koppelte mein Telefon, rief eine Bandansage an und hörte… nichts. Das Telefon konnte das was ich sagte aber offensichtlich hören, denn die Sprachwahl wählte – zwar nicht die richtige Nummer, aber sie versuchte es zumindstens. Ich probierte rum, kontrollierte alle Stecker, las das Handbuch, nahm ein anderes Handy (beide übrigens in der Kompatibilitätsliste aufgeführt!), aber nichts wollte funktionieren. Ich habe sogar mit dem Verkäufer gesprochen, ob er noch eine Idee hätte – dem war aber leider nicht so. Als ultimativ letzten Versuch fuhr ich zu einem lokalen Spezialisten für HiFi Installationen in Autos. Ich berichtete von meinem Dilemma und es kam sogar der Chef persönlich kurz mit raus, um sich das ganze mal anzusehen. Er ließ sich das Problem von mir vorführen und hatte schon eine Idee, nämlich daß ich das IP Bus Kabel in die falsche Buchse gesteckt hätte. Da diese aber (pseudo-)verpolungssicher durch Farbmarkierungen sind, sagte ich das das nicht sein könnte. Er guckte trotzdem kurz drauf und tatsächlich – das ganze Kabel war falschrum verlegt worden. Technisch offensichtlich völlig egal, da sich die Stecker nur farblich, aber nicht mechanisch unterscheiden. Damit war dann alles klar. Wir steckten den Stecker in die richtige Buchse und schon lief alles wie es sollte. Und das beste an der ganzen Aktion? Fehlersuche und Tip (vom Chef!) waren kostenlos! Ich bin bis heute begeistert. Leider habe ich kein Geld für eine bessere Hifi Ausrüstung, sollte es aber jemals dazu kommen, wird ACR mit vielen Bonuspunkten ins Vergleichsrennen starten.

Als die erste Hürde genommen war, ging es dann daran die ganzen Erweiterungsgeräte zu verstecken und das Mikrofonkabel zu verlegen. Meine Frau war zum Glück im Urlaub, ich hatte also Zeit. Meine erste Idee war, die Teile irgendwo in der Mittelkonsole hinter dem Radio zu verstauen. Als ich alle Verkleidungen und Bedienteile rausgebaut hatte, musste ich aber leider feststellen, daß ich da nichtmal ein einziges der Module reinbekomme. Und ich hatte ja zwei! Auf der weiteren Suche nach einem geeigneten Platz fing ich an als nächstes das Handschuhfach auszubauen. Wie ich allerdings bemerken mußte, hatte Audi auch hier wirklich sehr passgenau gearbeitet. Alles was vorher so großzügig aussah, war am Ende doch etwas zu klein. Die einzige Stelle, die ich schlußendlich finden konnte, war direkt neben den Belüftungsöffnungen für den Gebläsemotor. Mit etwas Drücken, Quetschen und minimalsten Anpassungen konnte ich beide Geräte dort verstauen.

Als nächstes musste das Mikrofon angebracht werden. Ich hatte mir hierzu überlegt es irgendwie im Himmel zu befestigen. Das Kabel konnte ich problemlos an der rechten A-Säule hochführen und Richtung Fahrersitz ziehen. Da ich kein Loch in den Himmel bohren wollte, habe ich es in die Lampe gemacht. Ein Metallbohrer der Größe 10 bot sich an, da das Mikro dann ohne Kleber hält. Ich tätigte ein paar Testanrufe und mir wurde bestätigt, daß man mich verstehen kann. Leider ist die Sprachqualität wohl insb. bei der Fahrt nicht so überragend, weswegen ich in letzter Zeit darüber nachdenke das Mikro in die linke A-Säule zu verlegen. Ich suche in dem Zusammenhang übrigens nach wie vor nach einer Möglichkeit mal ein Gespräch von der anderen Seite aufzeichnen zu lassen, damit ich mir selber ein Bild machen kann. Allerdings scheint es selbst auf Iphones (k)”eine App dafür™” zu geben – geschweigedenn auf irgendeinem anderen Telefon. Falls jemand eine Idee hat, bitte in die Kommentare schreiben.

Was ich bis heute leider nicht zum Laufen bekommen habe, ist die Anzeige eines Namens zu einer anrufenden Nummer. Oder um genau zu sein, bekomme ich keine Telefonbucheinträge in das Gerät gespeichert. Allerdings bin ich trotzdem relativ zufrieden, denn es erfüllt seinen eigentlichen Zweck: Ich muß beim Telefonieren nicht ständig befürchten Punkte in Flensburg zu bekommen.

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Durchgetreten

Die Fußmatte auf der Fahrerseite hatte leider an der typischen Stelle ein großes Loch. Ich war daher zwar nicht dringend, aber doch fortwährend auf der Suche nach einer neuen. Mit den Produkten von Drittherstellern konnte ich mich nicht so recht anfreunden und von Audi selber werden leider für dieses Modell keine mehr hergestellt.

Nach Wochen des Suchens ergab es sich dann, daß jemand aus dem A4.Freunde Forum seine alten Matten bei Ebay reingestellt hatte. Er war sich beim Zustand nicht ganz sicher, ob er den denn wohl richtig beschrieben hatte und ich sagte nur, schlimmer als meine können die gar nicht sein. Ich ersteigerte seine Matten und versprach ihm ein Foto, sobald ich meine alten aus dem Wagen rausgeholt habe.

Sein Paket kam an und ich war mit dem Zustand sehr zufrieden, denn die von ihm beschriebenen, leichten Abnutzungsspuren waren fast nicht zu erkennen. Er mußte dann auch zugeben, daß das er noch nie ein so großes Loch in einer Fußmatte gesehen hatte. Ein Austausch tat definitiv Not. ;)

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OBD Kabel

Nachdem das Auto nun durch den Winter gekommen war, sich aber immer wieder einige "Seltsamitäten" zeigten, wurde mir klar, daß ich gerne mehr über den Zustand des Wagens wissen möchte. Neben dem offensichtlichen anschauen, zuhören und zerlegen, hat er dafür auch eine Diagnoseschnittstelle. Die zusätzlichen Hinweise und Analysemöglichkeiten, die man dadurch erhält, lösen selbstverständlich nicht jedes Problem von alleine, aber manchmal führen sie einen doch schneller in die richtige Richtung.

Audi hätte es natürlich gerne, daß man mit jeder Frage zur zertifizierten Vertragswerkstatt fährt und dort ‘nen Haufen Geld hinterlegt. Davon habe ich bisher noch nicht viel gehalten und wollte dann beim Auto auch nicht damit anfangen. Solange es mit einem gewissen Verständnis von der Materie und etwas logischem Denken möglich ist, finde ich Lösungen für Probleme gerne selber.

Ich begann also zu recherchieren, was es zum Anschluß an die Schnittstelle zu kaufen gibt und was davon für mich sinnvoll ist.

  • Da gibt es natürlich das allseits bekannte VCDS von Ross-Tech. Der Hersteller liefert sowohl Kabel, als auch Software. Die Software steht zum freien Download auf der Webseite bereit - allerdings ist in den original Kabeln des Herstellers ein Dongle enthalten, ohne welchen sie nicht funktioniert. Da das ganze Paket sehr teuer ist, kam es für mich nicht in Frage.
  • Als nächstes gibt es kleine standalone Geräte. Die kosten deutlich weniger als VCDS, kamen aber für mich ebenfalls nicht in Frage, da ich gerne einen Laptop benutzen wollte.
  • Das brachte mich schlußendlich zu den "doofen" Kabeln, die angeblich nichts können, dafür aber gnadenlos günstig sind. Man kann sie z.B. mit VCDS-Lite (Shareware) oder WBH-Diag (kostenlos) betreiben.

Meine Entscheidung war gefallen. Ich wollte erstmal ausprobieren, was eins von den billigen Kabeln bringt. Wenn es sich (unerwartet) als kompletter Schrott herausstellt, wäre der finanzielle Schaden zumindestens begrenzt. Nachdem ich bei einigen Auktionen mit meinem Preislimit von zehn Euro kein Glück hatte, wurde ich ca. zwei Wochen später doch noch Besitzer eines "PROFI USB -KKL OBD-2 Diagnose Interface". ;)

Ich hatte bereits in verschiedenen Foren gelesen, daß es nicht immer ganz einfach ist diese Kabel zum Laufen zu bringen, aber nach einigem hin und her probieren klappte es dann doch. Ehrlicherweise muß ich abschließend erwähnen, daß die Kommunikation von WBH-Diag und dem Wagen mit der Schnittstelle nach wie vor nicht immer problemlos klappt und auch häufiger mal abbricht. Für meine Zwecke reicht es aber vollkommen – ich bin ja keine Werkstatt.

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Felgen

Zu dem Wagen hatte ich zwei Sätze Alufelgen dazubekommen. Einer war selbstverständlich montiert und an dem anderen merkte ich selbst nach einigem hin und her probieren, daß man in den – gar nicht mal so kleinen – Kofferraum des Wagens nur zwei Räder bekommt. Vermutlich wäre noch genug Platz für ein drittes, wenn nur die Ladeluke ein klein wenig größer wäre.

Die seinerzeit montierten Felgen waren von BBS, die anderen von Borbet. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, daß die montierten Reifen Winterreifen waren – und das mitten im Sommer. Im großen Werkzeugkeller meines Vaters befindet sich zum Glück u.a. ein großer Wagenheber, eine 1/2" Knarre und ein entsprechender Drehmomentschlüssel. Außerdem bot er mir für den ersten Reifenwechsel seine Hilfe an, was ich natürlich gerne angenommen habe. Der Reifenwechsel ging problemlos vonstatten – bis auf eine Kleinigkeit: An einem der Felgendeckel waren von den vier Befestigungsstiften zwei abgebrochen. Der Deckel hielt dadurch leider überhaupt nicht mehr. Ich nahm die eine Kappe also im statt am Wagen mit nach Hause.

In den nächsten Tagen besuchte ich zwei Reifenhändler, die mir als kompetent empfohlen worden waren. Der erste sagte, man könne die beim Hersteller nachbestellen: ca. 10-15 Euro/Stück zzgl. Versandkosten. Da an den anderen dreien auch schon Befestigungsteile abgebrochen waren und/oder die Farbe am abblättern war, sagte ich ihm er solle mal den Endpreis für vier herausfinden.

Ich komme ca. einmal pro Woche in der Nähe des Geschäftes vorbei und schaute so bei der nächsten Gelegenheit wieder rein und fragte, ob er schon was in Erfahrung bringen konnte. Er war erfolgreich: 14,52 Euro pro Deckel + 8,57 Euro Versandkosten. Das war natürlich teuer, aber die alten Deckel sahen wirklich gammelig aus. Also, saurer Apfel -> Vier Stück bestellt.

Wieder eine Woche später ging ich voller Hoffnung in den Laden. Diesmal war er allerdings nicht so erfolgreich gewesen. Er hat mit vielen Leuten bei Borbet telefoniert und hat es, so sagte er, geschafft das jemand tatsächlich das ganze Lager durchsucht hat. Dabei sind insgesamt zwei Deckel zum Vorschein gekommen, wovon der Hersteller aber nur einen pro Kunde abgeben möchte, um mit dem Restbestand statt einem, zwei Kunden glücklich machen zu können. Etwas zerknirscht erteilte ich den Bestellauftrag für den einen Deckel – so würden dann zumindestens wieder alle Räder einen Deckel haben, wenn auch nur einer davon ordentlich wäre.

Da mir ja nun noch drei Deckel fehlten suchte ich den zweiten Reifenhändler auf, zeigte ihm den kaputten Deckel und fragte, ob die sowas besorgen können. Bevor hier jemand ewiglang telefoniert, nur um das gleiche herauszufinden, erzählte ich natürlich von dem Dilemma des anderen Ladens. Man sagte, daß beide Läden das gleiche Wasser zum Kochen nutzen, man dann also wohl auch keinen neuen Deckel besorgen könnte. Aber man hätte ein kleines Lager mit alten Teilen angelegt - wenn ich wollte, könnte ich gerne mal schauen, ob ich was finde. So durchsuchte ich kistenweise Felgendeckel und tatsächlich – ich fand einen weiteren passenden mit vier intakten Haltern! Die Teilenummer auf der Rückseite passte exakt, allerdings ging die Farbe etwas mehr ins gräuliche. Außerdem war der angebrachte Aufkleber deutlich zu klein für die Aussparung. Das störte mich aber nicht weiter, denn ich hatte ja einen passenden Aufkleber auf einem kaputten Deckel zuhause.

Glücklich räumte ich das ganze Lager wieder ordentlich zusammen und ging nach vorne, um nach dem Preis zu fragen. Der freundliche Mitarbeiter sagte, ich könnte den Deckel geschenkt haben. Das hatte ich nicht erwartet! :)

Beim nächsten Besuch in dem ersten Laden war dann auch der eine einzelne fabrikneue Deckel angekommen. Mit 23 Euro Gesamtkosten zwar relativ teuer, dafür aber tadellos. Demgegenüber habe ich alle anderen Dinge bis heute nicht fertig bekommen. Ich würde gerne die alten Deckel lackieren lassen und natürlich auf dem einen, kostenlosen Ersatz einen großen Aufkleber haben. Vielleicht wird das ja nächstes Jahr was.

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